Der Minikran, das liebste Spielzeugs meines Sohnes
März 16th, 2010 von
admin
Ich habe ja schon mal an anderer Stelle darüber berichtet, dass bei uns die Autos mindestens zweimal im Vorgarten landen und von der Kranvermietung entfernt werden müssen. Ein Minikran tut es da natürlich nicht, da müssen die großen Oschis ran. Mein Sohn ist immer ganz begeistert, wenn mal wieder das Fahrzeug eines im Allgemeinen angetrunkenen Autofahrers aus unserem Vorgarten gehievt wird. Wen wunderte es, dass er sich zu seinem diesjährigen Geburtstag einen Minikran wünschte. Da ich diese Hebewerkzeuge (ob Minikran oder ein richtiges Exemplar) immer mit Unfällen verbinde, verweigerte ich mich diesem Wunsch sehr lange (volle zwei Wochen). Irgendwann schmilzt jedoch auch der härteste Widerstand eines gestrengen Vaters und so bekam er vor zwei Wochen zu seinem 5. Geburtstag seinen eigenen Minikran. Von da an hatte ich keinen Sohn mehr, ich hatte einen Kranführer im Haus, der mit seinem Minikran alles anhub, was nicht niet- und nagelfest war. Auch die Zuckerstückchen am Kaffeetisch wollte er mir nicht mehr von Hand reichen, es musste natürlich mit seinem Minikran geschehen. Da er sich dafür auch stilecht kleiden wollte (Blaumann und Schutzhelm) und wir uns auch jedes Mal mit Schutzhelm bedecken mussten, hatte ichseitdem nie wieder eine Tasse heißen Kaffee. Er erklärt dann flugs die Kaffeetafel zu Baustelle und macht mit seinem Minikran den kompletten Tisch unsicher. Zum Glück müssen wir noch keine Bauvorschriften auswendig lernen. Eines weiß ich, einen Minikran wird es nie wieder geben, sonst bekommeich auch meine Butterbrote in Zukunft mit Baufahrzeugen geliefert.
Geschrieben in Allgemein |




